Seit Monaten trage ich den Gedanken mit mir herum, irgendwann einen dritten Hund aufzunehmen.
Nicht, weil ich es muss. Sondern, weil ich die Vorstellung liebe:
Ein weiterer Hund als Ruhepol. Zum Kuscheln. Vielleicht zum Schwimmen, Apportieren, Spielen.
Ein echtes kleines Rudel. 🐾
🎇Der Gedanke an Nala
Dann kam Nala. Eine junge Hündin aus dem Tierschutz.
Freundlich, verspielt, offen.
Ich habe sie kennengelernt, mit meinen beiden Hündinnen Zwergi und Cookie zusammengeführt, viel beobachtet, abgewogen.
Irgendwas in mir dachte: Vielleicht ist sie es.
Ich habe gerechnet, gegrübelt, Platz geschaffen – emotional und räumlich.
Ich war kurz davor, sie einfach zu holen.
🌬️ Dann kam das Gefühl: Es passt nicht ganz
Meine beiden Hunde waren in der ungewohnten Umgebung unsicher.
Nala war stürmisch, voller Energie, in ihrem Revier.
Alles normal – aber es war keine neutrale Situation.
Und dann kamen die Zweifel:
Würde sie wirklich passen?
Würde es mich überfordern?
Hätte ich dann noch Energie für mein Business – und für mich selbst?
🚫 Ich wurde hingehalten
Statt eines klaren „Ja“ kam:
„Wir warten nochmal auf eine andere Familie.“
Plötzlich war ich Option B.
Das hat etwas mit mir gemacht.
Ich hatte mich geöffnet, Zeit genommen, war bereit – und wurde dann auf vielleicht später verschoben.
Nicht aus Böswilligkeit. Sondern, weil ich offenbar nicht mehr gebraucht wurde.
🎨 Meine Erkenntnis
Ich möchte keinen Hund adoptieren, weil gerade ein Platz frei ist.
Und ich will auch keinen „holen, bevor ihn jemand anderes kriegt“.
Ich möchte einen Hund, weil es passt. Weil ich es im Bauch fühle.
Weil ich meinen zwei Hunden nicht Chaos ins Leben bringe, sondern eine echte Bereicherung.
Ich habe heute gelernt:
Nicht jeder Hund ist für mich bestimmt – auch wenn er süß, freundlich und offen ist.
Und: Ich bin nicht bereit, mich auf die Wartebank setzen zu lassen, wenn ich eigentlich bereit bin.
📲 Wie es jetzt weitergeht
Ich bleibe offen.
Vielleicht kommt irgendwann ein dritter Hund. Vielleicht ein Welpe. Vielleicht ein älterer.
Vielleicht einer, der von selbst Ruhe reinbringt – und Zwergi hilft, ihre Unsicherheit zu verlieren.
Aber bis dahin bin ich gut so, wie es ist.
📍 Fazit
Ich wollte heute fast einen Hund adoptieren.
Ich habe es nicht getan.
Und genau das war die richtige Entscheidung – für heute.
Ich bin offen fürs Leben.
Und ich vertraue, dass der richtige Hund seinen Weg zu uns findet.
Ohne Drama. Ohne Druck. Sondern weil es passt.

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