Warum ich Ernährungsberaterin für Hunde werde – ein ehrlicher Einblick

Dieser Beitrag ist persönlicher als viele andere. Nicht, weil ich Mitleid will – sondern weil ich ehrlich sein möchte. Mit mir selbst. Und mit euch.

Wenn dieser Text online geht (am 1. März), bin ich bereits seit gut zwei Wochen in meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin für Hunde. Der offizielle Start ist der 12. Februar. Zwei Wochen, die sich vermutlich gleichzeitig aufregend, überwältigend und bestätigend anfühlen werden. Und genau deshalb möchte ich jetzt schon aufschreiben, warum ich diesen Weg gehe.

Die ehrliche Ausgangslage

Viele Entscheidungen im Leben trifft man nicht aus einem idealen, bequemen Zustand heraus – sondern aus der Realität. Und meine Realität ist:
Zwergi kann nicht alleine bleiben.
Und: Ich kann psychisch nicht klassisch arbeiten gehen.

Das ist nichts, wofür ich mich schäme. Aber es ist etwas, das mein Leben massiv beeinflusst.

Ein normaler Job mit festen Zeiten, Anwesenheitspflicht und wenig Flexibilität ist für mich aktuell schlicht nicht machbar. Nicht, weil ich nicht will – sondern weil es nicht geht. Punkt.

Warum dann ausgerechnet Ernährungsberatung?

Ich baue mir mit meinem Pfotig-Kanal gerade etwas Eigenes auf. Etwas, das zu meinem Leben passt. Etwas, das ich von zu Hause aus machen kann. Etwas, das langfristig tragen darf.

Aber: Reichweite braucht Zeit. Vertrauen braucht Zeit. Und Einnahmen brauchen – leider – ebenfalls Zeit.

Die Ernährungsberatung ist deshalb kein „Plan B“, sondern ein strategischer Zwischenschritt mit Substanz.
Ein Bereich, in dem ich:

  • fundiertes Wissen aufbauen kann
  • echte Hilfe leisten kann
  • kompetent Geld verdienen darf, ohne etwas vorzutäuschen

Eine Hundetrainerausbildung wäre ebenfalls ein Traum – aber sie ist deutlich teurer, deutlich länger und deutlich aufwendiger. Für meine aktuelle Lebenssituation ist die Ernährungsberatung der realistische, sinnvolle und verantwortungsvolle Weg.

Nicht aus Romantik – sondern aus Verantwortung

Ich mache diese Ausbildung nicht, weil es „gerade trendy“ ist.
Und auch nicht, weil ich denke, ich wüsste schon alles.

Im Gegenteil:
Ich mache sie, weil ich mir Wissen aneignen will, statt nur Meinungen zu haben.
Weil ich nicht einfach irgendetwas ins Internet stellen möchte, sondern fundiert arbeiten will.
Und weil ich langfristig Angebote schaffen möchte, hinter denen ich zu 100 % stehen kann.

Zwischen Vorfreude und Unsicherheit

Ja – ich freue mich wahnsinnig.
Ich produziere gerade sehr viel vor, sowohl im ASMR-Bereich als auch für Pfotig, um mir diesen Raum zu schaffen. Raum zum Lernen. Raum zum Denken. Raum zum Wachsen.

Gleichzeitig wäre es gelogen zu sagen, dass ich keine Zweifel habe.
Natürlich frage ich mich:

  • Reicht das alles?
  • Schaffe ich das finanziell?
  • Wird mir jemand vertrauen?

Aber genau deshalb schreibe ich diesen Beitrag. Weil Vertrauen nicht durch Perfektion entsteht – sondern durch Ehrlichkeit.

Kein Blatt vor dem Mund – auch hier nicht

Wer mich kennt, weiß: Ich beschönige nichts.
Ich habe nie so getan, als wäre mein Weg geradlinig oder „vorbildlich“.
Und ich werde auch hier nicht so tun, als wäre diese Ausbildung ein romantischer Herzenswunsch ohne Zweck.

Ja, ich will damit Geld verdienen.
Und ja, das darf man sagen.

Geld zu verdienen heißt nicht, herzlos zu sein. Es heißt, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst, für seine Tiere und für das eigene Leben.

Wie es weitergeht

Dieser Beitrag ist kein Abschluss. Er ist ein Anfang.
Ich werde im Laufe der Ausbildung sicher noch ergänzen, reflektieren, vielleicht auch Dinge hinterfragen oder korrigieren.

Aber genau so soll es sein.

Wenn du bis hier gelesen hast: Danke.
Für dein Vertrauen. Für deine Offenheit. Und dafür, dass du meinen Weg begleitest – so unfertig er auch sein mag.

🖤Anna

Dieser Weg ist nicht perfekt, aber ehrlich.
Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich über einen freiwilligen Beitrag.
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