Endlich Urlaub! Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude steigt. Doch für Barfer stellt sich oft die Frage: Wie klappt die gesunde Fütterung unterwegs, ohne den Stresspegel in die Höhe zu treiben?
Egal ob Ferienwohnung, Hotel oder Camping-Abenteuer – eine gute Planung ist die halbe Miete. In diesem Beitrag erfährst du, wie du die Eigenrationen deines Hundes flexibel an jede Urlaubssituation anpassen kannst.
1. Die Basis: Flexibel bleiben
Gerade im Urlaub kann die Fütterung mit Eigenrationen zur Herausforderung werden. Nicht jeder kann tiefgefrorenes Fleisch oder Rationen für zwei Wochen mitnehmen oder vor Ort eine durchgehende Kühlung sicherstellen. Je nach Art des Urlaubs müssen daher Alternativen her.
- Ferienwohnung: Hier ist es in der Regel problemlos möglich, weiterhin Barf- oder Kochrationen zu nutzen, da meist eine Küche vorhanden ist.
- Hotel/Pension: Erkundige dich unbedingt vorab, ob Kühlmöglichkeiten auf dem Zimmer oder im Haus vorhanden sind. Wer die Möglichkeit hat, kann vorbereitete Mahlzeiten in einer Kühlbox transportieren.
2. Vor Ort einkaufen
Du musst nicht die gesamte Verpflegung mitschleppen. In der Nähe größerer Städte gibt es mittlerweile immer mehr Barf-Shops oder Tierfachgeschäfte. Sogar größere Supermärkte führen zunehmend Barf-Produkte. Auch der örtliche Metzger oder Supermarkt bietet häufig Fleisch, Gemüse und andere Zutaten an.
Pro-Tipp: Öle und spezielle Zusätze solltest du idealerweise von zu Hause mitbringen, da diese meist handlich sind und man sich so die Suche vor Ort spart.
3. Praktische Alternativen
Wenn die Kühlung fehlt oder der Platz im Camper knapp ist, bieten sich folgende Möglichkeiten an:
- Gemüseflocken & Gläschen: Flocken werden im Verhältnis 1:3 mit Wasser aufgegossen und quellen kurz. Babygläschen sind ebenfalls eine schnelle (wenn auch teurere) Alternative zu frischem Gemüse.
- Trockenbarf: Ideal für Wanderungen oder Camping! Es handelt sich um luftgetrocknete Zutaten, die vor dem Verfüttern mit heißem Wasser gequollen werden müssen.
- Reinfleischdosen: Eine hervorragende Alternative, sofern man das Gewicht der Dosen transportieren kann. Achte hierbei besonders auf die Zusammensetzung und passe die Ergänzungen gegebenenfalls an.
⚠️ Wichtiger Hinweis zur Umstellung
Solltest du dich für den Urlaub für Nass- oder Trockenfutter entscheiden, ist eine schonende Umstellung das A und O. Beginne damit bereits eine Woche vor Urlaubsantritt, um Verdauungsprobleme am Strand oder in den Bergen zu vermeiden. Achte zudem immer auf die richtige Futtermenge, besonders wenn dein Hund im Urlaub aktiver ist als sonst.
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